Einstieg in Ihre Gründung

 
Gründungsvoraussetzungen
Am Anfang jeder Gründungsplanung steht die ernsthafte Prüfung Ihrer persönlichen Eigenschaften und fachlichen Qualifikationen. Denn die eigene Firma zu gründen und verantwortlich zu führen, ist anspruchsvoll. Zudem sind mit einer Gründung einige Formalitäten verbunden.
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Persönliche Voraussetzungen
Ein Unternehmen aufzubauen oder zu übernehmen, erfordert Ihren vollen persönlichen Einsatz. Das ist insbesondere in den ersten Jahren sehr zeit- und arbeitsintensiv. Prüfen Sie daher vor dem Start Ihre Belastbarkeit unter Druck sowie unter wirtschaftlicher Unsicherheit.
Ob im Umgang mit Kunden, Ihrer Hausbank, Geschäftspartnern oder Mitarbeitern – soziale Kompetenz wie Kommunikations- und Kompromissfähigkeit, Verhandlungsgeschick und Offenheit für andere Menschen können über Ihren Erfolg entscheiden. Auf dem Chefsessel sind zusätzlich Eigenschaften gefordert wie die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen und durchzusetzen; auch unternehmerische Weitsicht und Realitätssinn gehören dazu.

Nicht zuletzt spielt die Unterstützung durch Familie und Freunde eine wichtige Rolle, daher sollten Sie diese in Ihre Planungen einbeziehen. Insbesondere die Menschen in Ihrem direkten Umfeld können Ihre Eigenschaften und Kompetenzen meist besonders gut beurteilen.

Zur Reflexion Ihrer Stärken und Schwächen werden im Internet Tests angeboten, die Sie direkt online durchführen können. Beispielsweise:

Fachliche Qualifikationen
Neben den persönlichen Eigenschaften spielen die fachlichen Qualifikationen eine entscheidende Rolle. Informieren Sie sich daher über die für Ihr Vorhaben erforderlichen Fach- und Sachkenntnisse oder bestimmte Qualifikations- und Zulassungsnachweise (z.B. Meisterbrief im Handwerk, Zuverlässigkeitsbescheinigung bei Gastwirten und Taxifahrern, usw.).
Zusätzlich müssen Sie als künftiger Unternehmer über betriebswirtschaftliches und kaufmännisches Wissen verfügen, um die Übersicht über sämtliche Kosten, Umsätze und Erträge zu behalten und die Bücher korrekt zu führen. Überprüfen Sie ehrlich und objektiv Ihre Kenntnisse und qualifizieren Sie sich im Zweifel weiter.

Der Businessplan
Wenn Sie Banken und Investoren von Ihrer Geschäftsidee überzeugen wollen, brauchen Sie ein Geschäftskonzept – neudeutsch auch Businessplan genannt. Dieser ist praktisch die Visitenkarte Ihres Unternehmens. Auch für Sie selbst dient er als wichtiges Planungs- und Kontrollinstrument, um den Aufbau und später die Entwicklung Ihres Unternehmens voranzutreiben. Dabei sollten die Chancen, aber auch die Risiken deutlich gemacht werden.
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Bestandteile eines Businessplans
Ihr Businessplan sollte auf maximal 20 bis 30 Seiten möglichst effizient und deutlich die Unternehmenskonzeption aufzeigen. Je nach Vorhaben werden dabei unterschiedliche Ansprüche gestellt. Er gliedert sich in eine textliche Vorhabensbeschreibung und in eine Finanzplanung.

Tipps zur Erstellung eines Businessplans finden Sie auch in der Publikation "GründerZeiten-Businessplan" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
Sie haben Fragen zu Ihrer Existenzgründung oder zum Businessplan? Wenden Sie sich an Ihre IHK!